MOTUS-Schnupperkurs in den Herbstferien

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Vier Tage volle Action auf der Ries – Unser MOTUS-Schnupperkurs in den Herbstferien

Vier Tage lang hieß es in den Herbstferien schon um 9:00 Uhr in der Früh: Hallenschuhe an und ab an die Tische. Gemeinsam mit der Stadt Graz durften wir im Turnsaal der Waldorfschule Karl Schubert zehn Kinder bei unserem MOTUS-Schnupperkurs begrüßen. Weil wir mit drei Trainern in der Halle waren, hatten wir richtig viel Zeit für jedes einzelne Kind – und es war schön zu sehen, mit wie viel Eifer die zehn an diesen vier Vormittagen bei der Sache waren.

Schritt für Schritt an den Tisch

Wir haben ganz von vorne angefangen und jeden Tag einen neuen Baustein dazu genommen

  • Ball, Schläger und Tisch kennenlernen
    Zuerst ging es ums Ballgefühl – wie halte ich den Schläger richtig, wie springt der Ball und wie schätze ich den Tisch ein.
  • Vorhand-Kontern
    Die ersten Versuche, den Ball auf der Vorhandseite regelmäßig übers Netz zu spielen.
  • Rückhand-Kontern
    Danach kam die zweite Seite dazu, damit die Kinder beide Schlagseiten kennenlernen.
  • Wechsel zwischen Vorhand und Rückhand
    Gar nicht so einfach am Anfang – hier ging es darum, im Spiel zwischen den beiden Seiten umzuschalten.
  • Beinarbeit wie die Profis
    Wer den Ball gut treffen will, muss zuerst richtig stehen. Mit flinken kleinen Schritten haben die Kids geübt, rechtzeitig zum Ball zu kommen.

Bewegung für den Sport – und für den Alltag

Zwischen den fleißigen Runden am Tisch haben wir immer wieder extra Bewegungs- und Koordinationsspiele eingebaut. Uns ist wichtig, dass die Kinder nicht nur Tischtennis kennenlernen, sondern auch etwas für ihren täglichen Alltag mitnehmen: schnellere Reaktion, ein gutes Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Körperspannung als Ausgleich zum vielen Sitzen in der Schule.

Das Abschlussturnier – und lauter stolze Sieger

Auch wenn lange Ballwechsel nach vier Tagen natürlich noch die Ausnahme waren und erst bei ein paar Kindern geklappt haben: Ein echtes Turnier spielen wollten am letzten Tag trotzdem alle!

Da am Finaltag ein paar Kinder gefehlt haben oder etwas früher abgeholt wurden, gingen schließlich acht Kinder im Modus „Jeder gegen Jeden“ an den Start. Ob im Eifer des Gefechts bei jedem Satz immer ganz richtig gezählt wurde, bleibt zwar fraglich – aber die Begeisterung war riesig. Am Ende kam ein lustiges Ergebnis heraus: Eric hat alle seine Spiele gewonnen, und direkt dahinter gab es gleich drei Kinder, die nur gegen Eric verloren und sonst (wie auch immer das rechnerisch ging!) alles gewonnen haben.

Aber egal wie gezählt wurde. Alle Kinder, die in den Ferien so fleißig mitgemacht haben, sind für uns Sieger und haben ihre wohlverdiente Urkunde erhalten.

Danke an die Kids fürs Dabeisein und an die Stadt Graz für die gute Zusammenarbeit!

[Bericht: Attila Balaz]